Under Northern Lights - Ausstellung Möllner Museum - Bilder von Paul Pollock

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Auf einen Blick

Under Northern Lights - Ausstellung im Möllner Museum - Bilder von Paul Pollock

Die diesjährige Sommerausstellung im Museum in Zusammenarbeit mit dem Lauenburgischen Kunstverein (LKV) stellt Arbeiten des aus Australien stammenden Künstlers und Dozenten Paul Pollock (*1949) vor. Paul Pollock lebte seit 1972 in Europa; zunächst in der Schweiz und in Freiburg im Breisgau. Völlig unerwartet ist Paul Pollock während der Vorbereitung der Möllner Ausstellung im Januar 2022 verstorben und hat uns einen reichen Schatz an Bildern und Zeichnungen hinterlassen, den es jetzt zu entdecken gilt.

Paul Pollock hat intensiv mit seinen Kursteilnehmer*innen in der norddeutschen Landschaft gearbeitet. Bevorzugt reiste er nach Sylt in das Naturschutzgebiet „Klappholttal“, einer archaisch anmutenden Dünenlandschaft, die nach 1919 auch bildende Künstler anzog. Aber auch den Möllner Raum hat Paul Pollock mit seinen Workshopteilnehmer*innen mehrfach erkundet. Von der Seenlandschaft ausgehend, entstanden Bilder, die als abstrahierende Landschaftsdarstellungen eingeordnet werden können.

Paul Pollock hat zahlreiche Anregungen gegeben – und hat selbst im Atelier seine Anregungen aus der Landschaft in teilweise großformatiger Malerei umgesetzt.
„Northern Lights“ ist die vielleicht kürzeste, prägnanteste Zusammenfassung von den Eindrücken, die diese Arbeiten bei uns, den Betrachter*innen, erzeugen. Er schafft keine Abbilder von realer Landschaft, die wiedererkennbar markante Details zeigen. Paul Pollock nutzt das Sujet „Landschaft“ vielmehr als Anregung für eine Auseinandersetzung mit Farbe und Form, deren Wirkung durch Verdichtung (oder dem Gegenteil davon…) einzelnen Bildelementen feine Strukturen verleihen. Monochrom wirkende Flächen werden durch feinste, kontrastierende Gegensätze aufgebrochen und schaffen eine wahrnehmbare Bildtiefe.

Einige seiner Bilder erinnern an Maler, die sich schon Anfang des 19. Jahrhunderts dem Thema „Landschaft“ radikal anders auseinandergesetzt haben. Das Bild 45 erinnert an den „Mönch am Meer; Pollock reduziert das Thema „Strand/ Küste“ auf eine Horizontlinie; einen weiten Himmel und einen geheimnisvollen Lichtreflex. Ist es überhaupt eine Landschaft am Meer? Oder fügt sich dieser Eindruck unbeabsichtigt, weil wir, die Betrachter, Orientierung suchen?

Paul Pollock will uns das Sehen lehren, ohne uns seine Sicht aufzuzwingen. Wir tauchen in den Pollockschen Kosmos ein. Die Betrachter eint ein gleichzeitiger Ausdruck der Harmonie auch wenn einzelne Bildelemente individuell empfunden werden.


Termine im Überblick

Auf der Karte

Möllner Museum
Am Markt 12
23879 Mölln
Deutschland

Tel.: +49 4542 9765140
Fax: +49 4542 9765149
E-Mail:

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